Bauer Rose in Berlin.
Soweit so gut. Landwirt Rose, Mainzweiler, stellte sich aus gegebenem Anlaß, zu Fragen von euregioreporter Isaac Ben Laurence Weismann..
Fakten, die den Nerv mittlerer und kleinerer Betriebe in der Landwirtschaft empfindsam treffen können, werden einmal mehr dort geschaffen, wo sie in der Demokratie nichts zu suchen haben, im Hinterzimmer. Annehmen sollte der gemeine Bürger, daß unter Aufsicht parteipolitischer Gremien, die sich "basisdemokratisch" schlau machen wollten, ob der Sorgen von Landwirten, wie in diesem Falle des Landwirts Josef Rose aus Mainzweiler. Bewegung mußte in die Angelegenheit kommen, das war der fromme Wunsch
eines Landwirts und seiner Kollegen. Interessen vieler Existenzen stehen auf dem Spiel und da kann man durchaus die Sorgen und Nöte verstehen, die mit den Themen des Vortrags von Landwirt Rose und seiner Einladung zum Landwirtschaftsausschuß der Bundes-fdp zu tun hatten.
Gewiß, diese Anhörung war "vereinsintern" und wurde auf Nachfrage per e-mail in Berlin, auf dem gleichen Wege bestätigt, daß aus diesem Grunde ein Protokoll nicht öffentlich gemacht wird.
Eine Reise tut gut, wenn sie darüberhinaus nicht nur ein öffentliches Interesse anpackt, sondern regelrecht persönliche Empfindsamkeiten hinzukommen. Auf jeden Fall spricht Bauer Rose seinen Mitstreitern aus vollem Herzen. Verständlich darob das Interesse der Parteigranden im Landwirtschaftsausschuß der Bundes-fdp.
Nur wie mit seiner Anhörung umgegangen, da scheiden sich einmal mehr die "parteipolitischen" Geister. Zum einen rechnete sich Bauer Rose, ein Mitglied seit Jahren bei der saarländischen fdp, nicht nur Gehör, sondern auch Abhilfe seiner Sorgen, neben denen seiner Kollegen, eine verständliche Angelegenheit.
Des Pudels Kern, Landwirt Josef Rose wurde zu einem Thema eingeladen, das am 9. November im Bundestag von der cdU/csu-Fraktion zur Aussprache einer möglichen Gesetzesvorlage eingebracht wurde, und zwar auf vehementen Widerspruch und deren Vorschlag verschiedener NichtRegierungsOrganisationen Deutschlands, darunter die NGO von BUND. Die fdp als Koalitionspartner hatte sich, weder mit einem eigenen Vorschlag dazu eingebracht, noch in irgendeiner bundesparlamentarischen Arbeit damit befaßt. Und das scheint das eigentliche Übel. Im Saarland hat die fdp dies erkannt, dahingehend auch wirtschaftliche Erfolge verbuchen können. Die einschlägig, bekannte saarländische Presselandschaft schlägt dies, einmal mehr, einer hervorragenden Koalitionsarbeit insgesamt zu.
Wie kommt so etwas zustande, wo es doch die fdp war, welche sich die "DDR" LDDP unter den Nagel riß, nun für diesen Berufsstand offensichtlich nichts mehr übrig hat, zumindest den kleineren und mittleren Betrieben. Oder liegen die Nerven so blank, daß gerade die Affinitäten dort zu Tage treten, wo ein persönliches Engagement eines Mandatsträgers u.U. das AUS in der Karriereleiter zwangsläufig bedeuten würde, sieht man sich die "vollmundigen" Versprechungen nicht nur der Bundes-fdp an. Nein, beileibe kein Einzelfall, denn es schlägt mächtig in die Gefilde einer Koalitionsräson, die im Bund und im Saarland, diese auseinanderfliegen lassen würde. Das letztere sollten WählerINnen sich merken, sie wird dann angetastet, wenn sich ein Mandatsträger nach seinen Vorgaben richtet, weniger nach dem Auftraggeber, als der eigenen Partei. Und wo, wie in diesem Falle, die fdp weniger gefragt wird, läßt Frau Merkel, hinsichtlich der Problematik, direkt grüßen.
Worum geht es eigentlich, wird sich der geneigte Leser fragen. Richtig, um den Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung, die bei Küken direkt nach dem Schlüpfen als Schutzimpfung gegen Kokzidien verabreicht werden. Und das war es auch schon im Leben eines Huhns auf dem Hof von Bauer Rose, eben ein Hof voller "glücklicher Hühner". www.ökolandrose.de. Freilandhühner haben dort ihren notwendigen, natürlichen Auslauf, ganzjährig. Häufig bekommen seine Islandpferde im Ökoland Rose Besuch, auch von sehr weit her.
Einsatz von Pharmaka in der Tieraufzucht der Landwirtschaft. Die ungebremste Anwendung von Pharmaka in kleinen und mittleren Betrieben, hat dermaßen auf den Absatz der direkt vertriebenen Produkte, die im normalen Sprachgebrauch mit "verheerend" bis Totalausfall beruhigenderweise umschrieben werden. Schlichtweg, die Existenz ist futsch, weil sich niemand bewegen will. Mit den Worten eines Politikers, alternativlos, dafür eine erfrischend neue Wortschöpfung, die da heißt: Koalitionsräsonabel.
Dazu bedarf es dann keiner weiteren Erklärung mehr; denn die Reaktion nur allzu verständlich bei den Betroffenen. Hier der Auszug aus einer fundierten Meldung der NGO BUND vom 15. November 2011, zur allgemein besseren Verständlichkeit.
"Die heute veröffentlichte Studie bestärke den Verdacht, dass Antibiotika nicht nur zu Therapiezwecken, sondern auch als Wachstumsförderer eingesetzt würden. Dies begünstige das Entstehen von Resistenzen. Dieser Missbrauch von Antibiotika werde durch die Bundesregierung noch begünstigt, indem sie die Zuständigkeiten und damit die Verantwortung auf die Länder und die Industrie abwälze und bislang nur veraltete Daten zum Antibiotika-Einsatz veröffentlicht habe. Weil die Überprüfung der Veterinärmediziner und Pharmafirmen auf Selbstauskünften beruhe, bestehe außerdem eine Kontrolllücke beim Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung. Dies müsse von der Bundesregierung umgehend korrigiert werden, forderte Benning."
Im übrigen stellte er die Forderung auf, gefälligst mehr Geld in die Hand zu nehmen, um Facharbeiter gerechter zu bezahlen; denn sie sind es, die uns fehlen und noch fehlen werden, falls es in diesem Punkte keine Änderung gibt. Da schließt sich Bauer Rose direkt dem Wirtschaftsminister Brüderle an. Dieser wurde von den Gewerkschaften gerügt, ob seiner Äußerung; denn das wären Eingriffe in die allgemeine Tarifhoheit und nicht Aufgabe der Politik.
Zum Anderen führte Bauer Rose prägnant einmal mehr die Klagemöglichkeiten an, nämlich die der Verbände gegen Organe, hinsichtlich des Verbraucherschutzes. Die verstärkten Kontrollen zur Einhaltung von Abwehrmaßnahmen auf Höfen erweitert gerade denen den Horizont, die als "Industrielle" die Versorgung der Bevölkerung in großem Stile sicherstellen und sich großzügiger Hilfen in dieser Richtung bedienen dürfen. Daraus resultiert seine Forderung mehr Geld für alle Facharbeiter, gleich welcher Ausrichtung.
Gerade im Bereich der Hühneraufzucht von Bauer Rose, wie auch seinen Kollegen und Kolleginnen, kann dies ungeahnte Folgen haben, letztendlich bis zur Aufgabe eigener landwirtschaftlicher Betriebe. Leistung soll sich wieder lohnen, wo andere entlohnt werden, die weniger bis nichts leisten, außer die Hände reiben. Der Direktvermarktung von Produkten aus der Landwirtschaft vom Erzeuger zum Verbraucher wird mit dieser Keule der Garaus bereitet, Existenzen vernichtet.
Schlußendlich, durch eine Konstellation der fdp im Saarland, wie auch beim Bund, wird durch ein "dagegen" am Verfall von fdp-Befindlichkeiten gedrechselt. In Übereinstimmung mit Bauer Rose, haben die Koalitionäre und hier insbesondere die fdp im Saarland, besondere Gründe der momentanen wirtschaftlichen Lage wegen, geht es wieder bergauf und sieht die fdp bei Umfragewerten von 5% und darüber.

Alles wird gut, wenn auch nicht günstiger.

Was waren das noch Zeiten, als ich auf dem Dreifuß, die festgeleimten Schuhe zusätzlich festnageln konnte. Nach Abholung des Handwerks, gab es ein kleines Einkommen zu einem guten Auskommen.
Als Franzose bin ich naturellement anders gepoolt. Freundlich bis in die Haarspitzen. Die ganze Aufregung um Guilia und dann noch die Gemengenlage mit Anscheelah, da mußte einer dran glauben. Wahrscheinlich war egale und besser, Sylvio und David zu bedienen.
Wenn du denkst, du denkst, du schaffst das nicht, dann wird dir mächtig geholfen. Mr. Mintsmooker, die alte Reverenz, hat er mir erwiesen. Jetzt bin ich Sohn, wenn auch schon in großväterlichem Alter. Macht nix, egal, wenn es aufs Pferd hilft.
Was waren das noch Zeiten, als ich auf dem Dreifuß, die festgeleimten Schuhe zusätzlich festnageln konnte. Nach Abholung des Handwerks, gab es ein kleines Einkommen zu einem guten Auskommen.